DAS WESENTLICHE DER BEGEGNUNG

 

Auf den ersten Blick erkennt man Gebäude hinter hohen Hecken und Mauern. Eine starke Abgrenzung zum Außen. Man weiß um die Existenz einer Art Mikrokosmos, der nach eigenen Regeln funktioniert. Auf den zweiten Blick sieht man den Alltag, das, was den Mikrokosmos am Leben hält. Eine genaue Taktung des Lebens, bestehend aus beten und arbeiten. Doch was zeigt der dritte Blick? Was bedeutet es, fernab von dem leicht Sichtbarem, in einem Kloster zu leben?

Es gibt sieben Regeln, die das Leben der Benediktinerinnen im Kloster kennzeichnen: Stabilitas, Klausur, Schweigen, Armut, Gehorsam, Demut und Jungfräulichkeit/Keuschheit. In der Arbeit waren sie Wegweiser, um einer möglichen Antwort auf die Frage nach dem dritten Blick näher zu kommen.

 

At first, you see buildings behind high hedges and walls. A place well-secluded from the outside. You know that there is a microcosmos, which works according to its own rules. Life is clocked there, there is working and there is praying. What if you have an even closer look at it? What does it mean to live in a convent, away from its obviousness?

The Benedictines abide by seven rules which characterize their lifes in the convent: stability, enclosure, silence, proverty, obedience, humility/virginity. These rules guide me in order to find answers to this question.